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Katzenschutzverordnung

Eine Katzenschutzverordnung schreibt in einem Gebiet für Katzen mit Freigang meist Kastration, Kennzeichnung mit Chip und Registrierung vor.

Eine Katzenschutzverordnung ist eine örtliche Regel, mit der ein Bundesland oder eine von ihm beauftragte Behörde frei lebenden Katzen in einem bestimmten Gebiet hilft. Grundlage ist das Tierschutzgesetz, das den Ländern diese Möglichkeit dort gibt, wo viele frei lebende Katzen ohne Zuhause es schwer haben. Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung zu bremsen, damit weniger Katzen heimatlos zur Welt kommen.

Was eine Katzenschutzverordnung regelt

Meist sieht eine solche Verordnung vor, dass Katzen mit Freigang kastriert, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in einem Register eingetragen sind. Die Kastration beugt unerwünschtem Nachwuchs vor, und über Chip und Registrierung findet eine gefundene Katze rasch zu ihrer Familie zurück. Den Freigang selbst lässt das Gesetz in der Regel unberührt, denn Beschränkungen kommen erst in Betracht, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.

Was das für dich bedeutet

Ob an deinem Wohnort eine Katzenschutzverordnung gilt, erfährst du beim Ordnungsamt, und auch deine Tierarztpraxis kennt die örtlichen Regeln meist gut. Hat deine Katze Freigang, lassen sich Kastration und Chip bequem in einem Termin verbinden. Die neue EU-Verordnung über das Wohlergehen von Hunden und Katzen sieht Chip und Registrierung künftig für alle Katzen vor, wie der Beitrag Hund und Katze chippen erklärt.

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