FIFe
Die FIFe ist ein internationaler Verband für Katzen, der Rassestandards veröffentlicht und Regeln für Gesundheit, Zucht und Registrierung festlegt.
Hinter der Abkürzung FIFe steht die Fédération Internationale Féline als internationaler Verband, der Standards für Katzenrassen herausgibt und Regeln für Zucht und Registrierung sowie für Ausstellungen festlegt. Die von ihr anerkannten Rassen teilt die FIFe in vier Kategorien ein. Zur ersten gehören etwa Perser und Ragdoll, zur zweiten Maine Coon und Norwegische Waldkatze. Daneben führt sie vorläufig anerkannte Rassen sowie eigene Standards für die Hauskatze in einer Langhaar- und einer Kurzhaarvariante.
Standards und EMS-Code
Ein allgemeiner Teil der Standards beschreibt die Farben und Muster für alle Rassen und nennt Fehler, die bei jeder Rasse zum Ausschluss führen oder als allgemeine Fehler gelten. Für die Registrierung nutzt die FIFe das EMS-System, in dem Rasse, Farbe und Muster sowie Merkmale wie Augenfarbe und Ohren oder Schwanz und Fellstruktur als kurze Codes erscheinen. Ein Code bedeutet dabei bei jeder Rasse dasselbe, und entwickelt hat das System Eva Minde aus Norwegen, bevor die Generalversammlung der FIFe es im Jahr 1990 übernahm.
Regeln für Gesundheit und Wohlergehen
Die FIFe erkennt keine neuen Rassen an, deren Merkmale auf Fehlbildungen beruhen und Gesundheitsprobleme verursachen, etwa durch Mutationen mit verkürzten Gliedmaßen. Von der Zucht ausgeschlossen sind unter anderem taube Katzen und Katzen ohne Tasthaare oder mit Nabelbruch, und weiße Katzen erhalten vor der Zucht einen Hörtest. Eine Kätzin bekommt höchstens zwei Würfe in zwölf Monaten und drei in 24 Monaten, und nach wiederholten Kaiserschnitten scheidet sie aus der Zucht aus. Kitten ziehen frühestens mit 14 Wochen und vollständig geimpft gegen Katzenseuche sowie Calici- und Herpesviren in ihr neues Zuhause, und ihre Chipnummer steht im Stammbaum.
